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Starbucks empfiehlt Gegner der Homosexuellen-Ehe Aktien zu verkaufen

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Howard Schultz, CEO von Starbucks sagt, wer nicht für die Homosexuellen-Ehe ist, sollte keine Geschäfte mit uns machen.

Howard Schultz, Vorstandsvorsitzender und Gründer von Starbucks hat Kunden und Aktionären kürzlich erklärt, dass alle die glauben, dass die Ehe ein natürliches Konstrukt zwischen einem Mann und einer Frau sei, keine Geschäfte mit dem Unternehmen machen sollten. 

Die Äusserung fiel auf der Jahrestagung in Seattle von Starbucks CEO / Gründer Howard Schultz, der weithin für seine Position der Unterstützung der Homosexuellen- Ehe bekannt ist, gegenüber einem Aktionär der ein Referendum im Staat Washington unterstützte, das gleichgeschlechtliche Ehen in Frage gestellt hatte. Sein Fehler war, dass er Schultz wegen des zu niedrigen Geschäftergebnis kritisiert hatte. Er hatte am 20. März Starbucks "öffentliche Unterstützung" der Homosexuell Ehe in Frage gestellt. Ein daraus resultierender Boykott der Kaffeefirma sei teilweise für die enttäuschenden ersten Quartalszahlen verantwortlich, sagte der Aktionär. Schultz unterbrach den Aktionär und fragte zweimal: "Was ist Ihre Frage?".

Aktionär Tom Strobhar ist laut der Huffington Post Gründer einer Bewegung die gegen die Homosexuellen Ehe ist, die sich "Moral Action Center" nennt.

Die Kritik konnte offenbar Schultz nicht beeinflussen. Sichtlich erbost sagte Schultz: "Wenn Sie das Gefühl haben, dass man eine höhere Rendite als die 38 Prozent im vergangenen Jahr bekommen kann, wir leben in einem freien Land. Sie können Ihre Anteile an Starbucks verkaufen oder Aktien eines anderen Unternehmens kaufen. Danke sehr."

Das gilt dann natürlich dann auch selbstredend für die Millionen Kunden, die sich bei Starbucks ihren Iced Caffè Americano, Caffè Latte oder Iced Vanilla Latte kaufen. Wer gegen die Homosexuellen Ehe ist, sollte dann wohl besser nichts mehr kaufen, bevor er von Howard Schultz dafür kritisiert wird.

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