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Importpoulets von Lidl sollen Schweizer Tierschutzgesetz entsprechen

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Der Smart-Discounter importiert nur noch frisches Pouletfleisch von Betrieben, die bezüglich Tierhaltung die Mindestvorschriften der Schweizer Tierschutzverordnung erfüllen. Darüber hinaus stellt Lidl sicher, dass die Tiere tagsüber Zutritt zu einem sogenannten Aussenklimabereich haben.

Die Konsumenten legen beim Einkaufen und Geniessen von Fleisch grossen Wert auf Produkte, die aus tierfreundlicher Haltung stammen. Bei Lidl Schweiz kann man frisches Poulet bedenkenlos einkaufen und gleichzeitig von günstigen Preisen profitieren. Denn Lidl Schweiz verlangt ab sofort nun auch von seinen ausländischen Lieferanten die Einhaltung der Schweizer Tierschutzstandards.

Unter anderem heisst dies, dass die Tiere im Vergleich zu konventionellen ausländischen Mastbetrieben im Stall bis zu 30% mehr Platz und darüber hinaus ab einem bestimmten Alter tagsüber Zugang zu einem Aussenklimabereich haben, was ihnen mehr Bewegungsmöglichkeit, frische Luft und natürliches Tageslicht ermöglicht. Weitere Bestimmungen regeln zum Beispiel Stallgestaltung, die Fütterung und den Transport der Tiere.

Schweizer Tierschutz (STS) hat Lidl-Lieferanten begutachtet

Vertreter des Schweizer Tierschutz STS hatten vorab Ställe sowie die Transport- und Schlachtbedingungen der ausländischen Lieferanten von Lidl begutachtet. Dr. Hansuli Huber, Geschäftsführer Fachbereich beim STS, berät Lidl Schweiz bei den Richtlinien zur Tierhaltung. Er sagt: "Tiere verdienen Mitgefühl und Respekt. Lidl Schweiz zeigt mit der Umstellung auf tierschutzkonformes Pouletfleisch, dass Tierwohl bei ihnen einen hohen Stellenwert hat".

Hohe Nachfrage führt zu Importen

Natürlich stellt sich die Frage, warum es sich Lidl nicht einfacher macht und nur Pouletfleisch aus der Schweiz verkauft. Reto Ruch, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Schweiz, erklärt: "Wir beziehen rund 60% unserer frischen Pouletfleisch-Artikel aus der Schweiz. Wegen der hohen Nachfrage und des knappen Angebots an Schweizer Poulet sind wir jedoch auf Importe angewiesen. Das macht es umso wichtiger, dass wir unsere ausländischen Lieferanten am hohen Tierschutz-Standard der Schweiz messen."

 

Bild: © branex

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