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Erfolgreiches E-Commerce mit mobiler Webseite

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Mit zunehmender Verbreitung von Smartphones und Tablets nimmt die mobile Nutzung von Onlinemedien beständig zu. Allerorten wird online gelesen, gechattet, gearbeitet oder gekauft. So verbringen viele Menschen mittlerweile mehr Zeit mit ihrem Smartphone oder Tablet, als vor dem Computerbildschirm. Kein Wunder, dass auch der Mobile Commerce seit Jahren hohe Zuwachsraten verzeichnet. Deshalb ist es für jeden Onlinehändler angebracht, über eine Strategie nachzudenken, die diesem Trend gerecht wird.

Die Anpassung der eigenen Webseite an mobile Designs und Ansprüche ist ein erster Schritt. Doch wie soll man vorgehen, wenn ein erfolgreicher Transfer des Onlinegeschäfts auf mobile Kunden gelingen soll? Der folgende Artikel liefert hilfreiche Anregungen, mit denen dies umgesetzt werden kann.

Keine abgespeckte Version der Webseite nutzen!
Eine wichtige Regel lautet: Nur die eigene Desktop-Seite um Texte und Fotos zu reduzieren ist noch lange keine Mobile-Optimierung! Eigentlich selbstverständlich, trotzdem wird dieser Fehler häufig von Unternehmen gemacht.

Da sich die Verwendung von Onlineinhalten auf einem Smartphone oder Tablet grundlegend von der Usability auf einem Desktop oder Laptop unterscheidet, ist eine völlig neue Nutzerführung notwendig. Höhere Ansprüche des Users hinsichtlich Sichtbarkeit und Menüführung gibt es darüber hinaus ebenso zu berücksichtigen wie die technologischen Anforderungen der schier unüberschaubaren Menge mobiler Devices mit ihren unterschiedlichen Betriebssystemen.

Mobile-Features integrieren
Im Unterschied zu stationären Geräten haben Smartphones und Tablets zusätzliche Funktionalitäten, wie beispielsweise GPS, integrierte Kamera, oder speziell auf die Mobilnutzung ausgerichtet Social Media-Kanäle (WhatsApp, Instagram, Snapchat), die unter Nutzern weit verbreitet sind. Beim Aufbau einer mobilen Seite macht es von daher Sinn, diese nach Möglichkeit zu integrieren. Bei stationären Geschäften könnten Kunden beispielsweise über Location Based Services angesprochen werden. Auch eine verstärkte Fokussierung auf WhatsApp & Co. bei Supportanfragen oder Marketingaktionen ist sinnvoll.

Komplexität reduzieren

Die kleineren Bildschirme sorgen für eine beschränkte Übersicht und eine verkürzte Verweildauer auf der Seite. Dies erfordert entsprechende Anpassungen, damit Menüführung sowie Hauptinhalte möglichst ohne grosses Scrollen auf den ersten Blick sichtbar sind. Folglich müssten Texte gekürzt und Fotos in anderes Format gebracht werden, da sich besonders Querformate nicht optimal darstellen lassen. Auch eine gegebenenfalls vorhandene Suchfunktion sollte so einfach wie möglich gehalten werden. Je unkomplizierter die Suchmaske und die präsentierten Ergebnisse, desto grösser die Zufriedenheit auf Seiten des Kunden. Auch auf Popups sollte aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet werden, da sie auf dem Mobilgerät die Nutzerfreundlichkeit einschränken.

Den Checkout einfach gestalten
Die Reduzierung auf das Wesentliche ist bei der Benutzerführung im Onlineshop besonders wichtig. Hier geht es vor allem darum, dem Kunden den Kaufprozess so einfach wie möglich zu machen, indem die Eingabe schriftlicher Inhalte ebenfalls so weit wie möglich reduziert wird. Auch sollte man versuchen, die Anzahl der Kauf-Schritte so möglichst gering zu halten. Denn gerade im Mobile Commerce gilt: Je unkomplizierter und schneller der Checkout-Prozess vonstatten geht, desto geringer wird die Absprungrate ausfallen.

Ladezeiten der mobilen Seite optimieren

Die Geduld von Nutzern ist bei Smartphone und Tablet noch geringer, als bei einem Computer. Seiten, die länger als zwei oder drei Sekunden laden, werden deshalb oft gleich ganz weggeklickt. Dazu kommt, dass die Verbindungsqualität bei mobilen Geräten oft nicht optimal ausfällt, was die Übertragungsrate verringert und damit den Seitenaufbau zusätzlich verlangsamt. Eine übersichtliches Layout mit reduzierten Dateigrössen, samt der Nutzung leistungsfähiger Server, die hohe Downloadzeiten sicherstellen, ist von daher äusserst ratsam für die Betreiber der Webseite. Zur Sicherstellung der Qualität sollte die Lade-Performance regelmässig getestet werden.

Personalisierung
Über das Mobilgerät gelangen Experten relativ leicht an persönliche Informationen des Users, die helfen, sein Nutzerverhalten zu verstehen. So können über die GPS-Funktion Bewegungsprofile analysiert werden und die Erkenntnisse für Marketingaktionen genutzt werden. Besonders nützlich ist dies für stationäre Geschäfte, die auf diese Weise lokale Informationen auf den Smartphones der Nutzer ausspielen können, die sich gerade in der Umgebung des Geschäfts aufhalten.

Beherzigt ein Webhändler die erwähnten Massnahmen, wird der eigene Onlineshop erfolgreich daran partizipieren, das Mobile Shopping die treibende Kraft im E-Commerce ist und in Zukunft auch bleibt.

 

Foto: Pixabay/WDnetStudio

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