Home | Wirtschaft | Unternehmen | Post soll Bedürfnisse der Städte berücksichtigen

Post soll Bedürfnisse der Städte berücksichtigen

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

Nach der Präsentation ihrer Netzstrategie muss die Post den Dialog mit Städten und Gemeinden transparent führen und deren Anliegen aufnehmen. Der Schweizerische Städteverband befürchtet, dass die Pläne sonst zu einem inakzeptablen Abbau der Qualität der Angebote in Städten und Agglomerationen führen.

Neben der Post ist auch die Politik gefordert: Bei der Schliessung von Poststellen und deren Umwandlung in andere Formen von Angeboten müssen künftig zwingend auch städtetaugliche Kriterien berücksichtigt werden.

Die Post hat heute ihre Strategie für das Poststellennetz 2020 präsentiert. Der geplante Umbau des Poststellennetzes trifft nun insbesondere auch die Städte und Agglomerationen. Der Schweizerische Städteverband stellt den Umbau nicht grundsätzlich in Frage. Aber nur wenn Post und Politik auch der besonderen Situation der urbanen Gebiete unseres Landes Rechnung tragen, kann das verlorene Vertrauen in die Post wieder hergestellt werden.

Post muss Anliegen der Städte in transparentem Dialog aufnehmen und umsetzen

Nach den Kantonen muss die Post nun zwingend, wie von ihr angekündigt, auch die Bedürfnisse der Städte und Gemeinden abholen - schliesslich sind sie in der Postgesetzgebung als Dialogpartner bei Veränderungen im Poststellennetz vorgesehen. Der Städteverband erachtet daher die vorliegende Netzstrategie der Post nicht als definitiv, sondern als Grundlage für den weiteren Dialog. Das frühe, regelmässige, ergebnisoffene, konsequent geführte Gespräch mit den kommunalen Behörden ist zwingend für städtetaugliche Lösungen. Die Post muss ausserdem sehr rasch auch ihre langfristige Strategie über das Jahr 2020 hinaus aufzeigen.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Türkei in die EU
Erdogan besteht auf die volle Mitgliedschaft in der EU (siehe smopo.ch). Was halten unsere Leser davon ?