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Ernst & Young-Vertrauensindex: Schweizer Manager betrachten Euro-Krise mit Sorge

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Zwei von drei Schweizer Unternehmen (65 Prozent) äussern sich derzeit positiv über die eigene Lage. Die Beurteilung der aktuellen Lage hat sich gegenüber Februar 2010 (62 Prozent) nochmals verbessert. Kurz- und mittelfristig wird mit einer Verbesserung der Wirtschaftslage in der Schweiz und weltweit gerechnet.

Die Prognosen zur kurz- und mittelfristigen Entwicklung des eigenen Unternehmens sind positiv, haben sich jedoch gegenüber der Februar 2010-Befragung leicht eingetrübt. Insgesamt ist das Vertrauen in die Institutionen und Marktteilnehmer seit Februar 2010 gestiegen, besonders der Dollar und die Rating-Agenturen gewinnen an Vertrauen (+26 beziehungsweise +14 Prozentpunkte). Drastisch an Vertrauen eingebüsst hat hingegen der Euro (-36 Prozentpunkte). Die Krise der Eurozone betrachtet fast jeder zweite befragte Unternehmer mit Sorge (48 Prozent).

Das sind Ergebnisse der vierten Ausgabe des "Ernst & Young Vertrauensindex", einer repräsentativen Umfrage des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young unter 300 Unternehmen in der Schweiz. Der Vertrauensindex wurde erstmals im Juli 2009 erhoben und erscheint quartalsweise, um die Entwicklung des Vertrauens in die Schweizer Wirtschaft zu untersuchen.

Das grösste Vertrauen haben die Befragten in die Schweizer Wirtschaftsordnung (96 Prozent) und in den Schweizer Franken (95 Prozent). In den Dollar und die Rating-Agenturen haben wieder 69 beziehungsweise 66 Prozent der Manager Vertrauen. In den Euro hat die Mehrheit der Befragten eher wenig oder kein Vertrauen (57 Prozent). 60 Prozent der Befragten glauben "eher nicht" oder "sicher nicht" daran, dass die angeschlagenen Euro-Staaten ihre Verschuldung noch in den Griff bekommen werden. In den Bankensektor haben 57 Prozent der Befragten Vertrauen (+ 2 Prozentpunkte gegenüber Februar 2010). "Eine der grossen Herausforderungen besteht nach wie vor darin, das Vertrauen in die Finanzwirtschaft wiederherzustellen", sagt Bruno Chiomento, Chief Executive Officer von Ernst & Young Schweiz.

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