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Jack Wolfskin setzt auf Nachhaltigkeit

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Der Outdoor-Branchenriese Jack Wolfskin konzentriert sich auf das Thema Nachhaltigkeit und will bis 2020 komplett mit polyfluorierten Chemikalien (PFC) aufhören.

Das deutsche Unternehmen aus Idstein im Taunus steht damit im Einklang mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die einige Unternehmen bei ihrem Produkttest kritisiert hatte. Im Greenpeace-Test waren nur vier von 40 getesteten Produkten PFC-frei, inklusive Jacken von Vaude und Jack Wolfskin.

Offenheit gegenüber Kunden ist ein wesentlicher Bestandteil von Jack Wolfskin. PFCs sind chemische Bindungen, die in der Natur nicht vorkommen; Diese Bindungen werden in Outdoor-Kleidung verwendet, um zu verhindern, dass Wasser und Schmutz absorbiert werden. Sie sind kaum abbaubar und sollen die Gesundheit von Mensch und Natur schädigen.

«Jack Wolfskin ist sich seiner Verantwortung gegenüber dem Kunden und der Umwelt bewusst, und die gewissenhafte und verantwortungsbewusste Herstellung von Bekleidung liegt uns sehr am Herzen. Deshalb achten wir nicht nur auf die Materialien für die Herstellung, sondern auch auf die Bedingungen, unter denen diese produziert werden. Bereits in der Sommerkollektion 2015 konnten wir 75% unserer Bekleidungskollektion PFC-frei anbieten», sagt Melanie Kuntnawitz, Leiterin der Lieferantenkontrolle bei Jack Wolfskin in einem Interview.

Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen den Einsatz schädlicher Chemikalien vollständig abschaffen. Die relativ lange Dauer ist auf die langwierige Umstellung der Lieferkette und die Suche nach perfekten Alternativen für alle Bereiche zurückzuführen, erklärte das Unternehmen.

Skandinavien erleben


Im Januar 2018 gab das Unternehmen eine Kollektion in Zusammenarbeit mit Versace heraus und in diesem Winter startet Jack Wolfskin eine neue Winterkollektion mit den Namen «Skandinavien erleben». Ruhige Seen, einsame Ufer und Urwälder an elektrisierenden Metropolen haben die kreativen Kräfte des Unternehmens dabei inspiriert.

 

Bild: © morris71/123rf.com

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