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SRG beklagt Rückgang der Einnahmen wegen Corona

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Für die SRG wird der Rückgang der kommerziellen Einnahmen, der hauptsächlich auf die Gesundheitskrise im ersten Halbjahr zurückzuführen ist, in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr 65 Millionen Franken betragen.

Der Rückgang seit 2017 beträgt somit insgesamt fast 100 Millionen Franken. Und die Aussichten für die nächsten Jahre bleiben herausfordernd. Diese Situation hat die SRG veranlasst, weitere Anpassungs- und Transformationsmassnahmen zu ergreifen.

In den nächsten vier Jahren (2021-2024) wird deshalb ein neuer Sparplan von 50 Millionen Franken umgesetzt. Dieser Plan wird sich auch auf die Zahl der Arbeitsplätze auswirken. Die SRG rechnet über die nächsten vier Jahre bis 2024 unternehmensweit mit einem Abbau von rund 250 Vollzeitarbeitsplätzen (Full Time Equivalent, FTE) der aktuell insgesamt 5500 FTE. Diese Reduktion wird hauptsächlich über natürliche Fluktuationen realisiert, Entlassungen sind aber nicht zu vermeiden. Die SRG sieht deshalb in Absprache mit ihrem Sozialpartner zusätzlich zum Sozialplan spezielle Begleitmassnahmen im Bereich der beruflichen Umschulung und der freiwilligen Frühpensionierung vor.

Allerdings ist SRG-Chef Gilles Marchand persönlich nicht vom Rückgang der Einnahmen betroffen und muss auch keine Entlassung fürchten. Er kassiert auch weiterhin über eine Million Franken jährlich. Trotz Sparprogramm in seinem Unternehmen, liess er sich noch 2019 mehr auszahlen als im Vorjahr.

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