Wissen
Hoch oben lebt es sich länger
Die Bewohner der oberen Stockwerke eines Hauses leben im Schnitt länger als ihre Nachbarn im Parterre. Dies ergab eine im «European Journal of Epidemiology» veröffentlichte Studie der Universität Bern. Die Forscher vermuten soziale Unterschiede als Grund für das unterschiedliche Sterberisiko. Allerdings sterben in den oberen Stockwerken mehr Menschen durch Sprünge aus grosser Höhe.
[Natur] Grönlands Eisströme erhöhen den Meeresspiegel um 4 bis 8 cm
Ein Grossteil des grönländischen Eisschildes fliesst über Eisströme ins Meer ab. Wie stark eine Zunahme dieses Eisabflusses den Meeresspiegel voraussichtlich ansteigen lässt, war bis anhin unsicher. Nun haben europäische Forschende mit Beteiligung eines UZH-Geografen zum ersten Mal den zukünftigen Massenverlust berechnet, den grönländische Eisströme verursachen werden. Demnach wird sich der Meeresspiegel um 4 bis 8 cm bis ins Jahr 2100 erhöhen. Das ist weniger im Vergleich zu früheren Schätzungen. ...[Tierwelt] Was segelt da über den Dächern von Aarau?
Zwischen Ende März und Mitte Mai kehren jeweils die Mauer- und Alpensegler aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zurück. Als Grundlage für den Schutz von Nistplätzen an Gebäuden erneuert die Stadt Aarau dieses Jahr das Seglerinventar in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein/BirdLife Aarau und unter der Federführung einer Expertin. ...[Natur] Winterthur: Leitbild für Naherholung und Naturerlebnis an der Töss
Als längster zusammenhängender Grünzug in der verdichteten Stadt weist der Tössraum besondere Freiraumqualitäten auf. In einem partizipativ erarbeiteten Leitbild verpflichten sich Stadt und Kanton auf gemeinsame Ziele zur Aufwertung der Töss innerhalb des städtisch geprägten Flussabschnittes zwischen Reitplatz und Kläranlage Hard....[Tierwelt] Ab 1. Mai sind Parkplatzkäufe von Hunden verboten
Morgen tritt das Tierseuchengesetz in Kraft, deren Änderungen die Schweizer Bevölkerung am 25. November 2012 per Volksentscheid angenommen hatte. Darunter auch der so genannte Hausierhandel. Er ist ab 1. Mai für alle Tiere verboten. Eine gängige Masche unseriöser Hundehändler ist damit ab morgen illegal: Hunde dürfen nicht mehr aus dem Kofferraum auf Parkplätzen bzw. auf offener Strasse verkauft werden. Die Kantone haben die Möglichkeit, gegen Parkplatzverkäufe von Hunden vorzugehen und Bussen bis zu 5.000 Franken zu erlassen. ...[Natur] Kiesinsel im Zugersee schafft Lebensraum
Im letzten Winter hat die Baudirektion beim Delta der Alten Lorze in Zug eine Kiesinsel für Wat- und Wasservögel und Lebensraumstrukturen für Jungfische erstellt. Bereits nach einem Jahr waren viele der gewünschten Ziele erreicht. So konnten beispielsweise bereits unmittelbar nach der Fertigstellung sehr seltene Vogelarten gesichtet werden....[Mensch] Geheimnis Geschmack
"Über Geschmack lässt sich nicht streiten" - darüber besteht Einigkeit. Aber was genau versteht man eigentlich unter Geschmack? Wie entsteht er, wie verändert er sich, was beeinflusst ihn? Im Lehrbuch wird Geschmack im engeren Sinne anhand der verschiedenen Geschmacksrichtungen definiert, die man über Zunge und Rachen wahrnimmt. Im alltäglichen Gebrauch wird der Begriff jedoch in aller Regel deutlich weiter gefasst und schließt Geruchseindrücke ebenso wie situative Aspekte mit ein....[Tierwelt] Zeckenalarm: Die Biester werden wach
Zecken sind gefährliche Tiere, denn sie sind für viele Infektionen verantwortlich. VIER PFOTEN warnt vor den kleinen Blutsaugern, die ab Temperaturen über 7°C aus der Winterstarre erwachen. Die Spinnentiere können als Überträger von Krankheiten nicht nur dem Menschen, sondern auch Heimtieren gefährlich werden. VIER PFOTEN appelliert daher an alle Hunde- und Katzenhalter, ihre Schützlinge nach jedem Auslauf auf Zecken zu untersuchen....[Natur] Die Schweiz entdeckt den Wert des Naturkapitals neu..in Entwicklungsländern
Sogenanntes Naturkapital ist von wirtschaftspolitischer Relevanz: Es spielt etwa bei der Aufwertung von Tourismus-Destinationen oder beim natürlichen Schutz gegen Überschwemmungen eine entscheidende Rolle. Anlässlich des Frühjahrstreffens der Weltbank vom 18.-21. April in Washington unterzeichnete Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann zwei Abkommen über je 2,5 Mio. Dollar, welche die Inwertsetzung von Naturkapital in Entwicklungsländern unterstützt....[Natur] Vegetation: Mehr als 30 Prozent der Veränderungen durch Menschen verursacht
In den vergangenen dreissig Jahren hat sich die Vegetation weltweit deutlich verändert. Unklar war bis anhin, in welchem Mass das Klima bzw. der Mensch dafür verantwortlich ist. Nun zeigen Geographen der Universität Zürich mit niederländischen Kollegen: Etwas mehr als die Hälfte dieser Veränderungen ist klimatisch bedingt, über ein Drittel verursachen Mensch oder noch nicht bekannte Mensch-Klima-Wechselwirkungen und rund zehn Prozent können weder durch das Klima noch durch menschliches Handeln vollständig erklärt werden. ...Was gibt es Neues ?


