Die aus dem Norden Pakistans stammenden Batura-Kröte teilt eine ungerade Chromosomenzahl durch zwei und stellt Keimzellen her, die bei ihrer Fusion zu Nachkommen mit wieder drei Chromosomensätzen führen. Wie ihr dieses Kunststück gelingt, haben vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Forschende nun aufgedeckt.
Kaum mehr als eine Woche nach der lautstarken Techno-Party im Connyland, die von Tierschützer-Protesten begleitet wurde, starb gestern in dem Schweizer Vergnügungspark das Delfin Männchen „Shadow“. ...
Heute gelangen kaum noch Nährstoffe in den Brienzersee. Die Fangerträge der Berufsfischer sind auf ein Niveau gesunken, das eine wirtschaftliche Aufrechterhaltung der Berufsfischerei in Frage stellt. Der Kanton Bern hat eine Zustandsanalyse des Brienzersees erstellt und die teilweise markanten Veränderungen seit 1999 dokumentiert. Eine künstliche Erhöhung des Phosphoreintrags in den See lehnt der Kanton zum jetzigen Zeitpunkt ab....
Frei lebende Erdmännchen in der südafrikanischen Kalahari-Wüste erkennen Gruppenmitglieder an ihren Stimmen, dies weisen Verhaltensforscher der Universität Zürich als Erste nach. Die Forscher gehen davon aus, dass Erdmännchen die einzelnen Gruppenmitglieder auseinanderhalten können. ...
Kultur ist nicht eine Eigenschaft, die nur dem Menschen zufällt. Das Forschungsteam um den Anthropologen Michael Krützen von der Universität Zürich zeigt anhand von Orang-Utan-Populationen: Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und über sehr viele Generationen weiterzugeben, besitzen auch Menschenaffen. Die Forscher erbringen den ersten Beweis, dass sich Mensch und Menschenaffe ihre evolutionären Wurzeln teilen. Sie beantworten die umstrittene Frage, ob unterschiedliche Verhaltensmuster kulturell bedingt sind, oder durch genetische Faktoren und Umwelteinflüsse verursacht. ...
Der Planet Erde könnte kurz vor 1900 einem größeren Kometeneinschlag bloß um Haaresbreite entkommen sein. Geophysiker der Universität National Autonoma de Mexico (UNAM) haben Beobachtungen eines mexikanischen Astronomen von 1883 neu ausgewertet, der damals hunderte nicht bestimmte Objekte an der Sonne vorbeiziehen sah....
Die dritte Ausführung des Pferdefestivals Equus helveticus zog während vier Tagen (15. - 18. September 2011) 12‘000 Personen, davon 400 Schulkinder aus der Region, an und war wiederum Grosserfolg. ...
Eigentlich sind Haselmäuse gar keine Mäuse sondern Schläfer und somit nahe mit den Garten- und Siebenschläfern verwandt. Sie haben einen 5-10 cm kleinen rotbraunen Rücken, einen weissen Bauch, einen buschigen Schwanz, grosse Augen und kurze Ohren. Bei uns sind sie sehr selten, scheu und nachtaktiv - und deshalb nur schwer zu finden. Trotz einer gross angelegten Forschungsarbeit über die Säugetiere Liechtensteins, die in diesem Herbst erscheinen soll, konnte diese charismatische Art nicht gefunden werden....
Die Flussdelfine im Mekong sind stark bedroht. Gemäss einer neuen Studie des WWF gibt es in Kambodscha und Laos nur noch rund 85 Exemplare. "Jetzt ist höchste Zeit zum Handeln", sagt Doris Calegari, Artenspezialistin beim WWF Schweiz....
Nach einer Inspektion des Delfinariums im Vergnügungspark ConnyLand in Lipperswil/Schweiz veröffentlichten die Meeresschutz-Organisationen Projekt Walschutzaktionen (ProWal) und das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) jetzt brisante Hintergrundinformationen mit Fakten und Fotos durch einen anonymen Informanten. ...