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142 Mio. für die Revitalisierung von Gewässern

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image Bild: tokamuwi / pixelio.de

Für die Planung und Durchführung von Gewässerrevitalisierungen stellt der Bund den Kantonen im Zeitraum 2012–2015 142 Millionen Franken zur Verfügung. 67 Millionen davon hat das Bundesamt für Umwelt BAFU im Rahmen von Programmvereinbarungen zugeteilt. 75 Millionen Franken sind für Einzelprojekte reserviert, beispielsweise für die Revitalisierung der Broye im Kanton Waadt oder der Thur im Kanton Zürich

Ende 2009 hat das Parlament der Änderung des Gewässerschutzgesetzes zugestimmt, welche festlegt, dass Fliessgewässer und Seen naturnaher werden müssen. Von den rund 15'000 km Fliessgewässern, deren Morphologie Defizite aufweist, müssen 4000 km innerhalb von drei Generationen revitalisiert werden. Den Kantonen stehen im Zeitraum 2012-2015 142 Millionen Franken zur Verfügung, um diese Sanierungen zu planen und in Angriff zu nehmen.

67 Millionen Franken wurden im Rahmen von Programmvereinbarungen zwischen dem BAFU und allen 26 Kantonen zugeteilt. Mit diesen Beiträgen werden ein Teil der strategischen Planung sowie Revitalisierungsprojekte und besonders naturnahe Hochwasserschutzmassnahmen finanziert.

Umfangreiche und komplexe Revitalisierungsprojekte, die eine enge Zusammenarbeit zwischen dem BAFU und den Kantonen erfordern, werden parallel dazu als Einzelprojekte finanziert. Darunter fallen beispielsweise die Revitalisierung der Thur (ZH), der Aare und Reuss (AG), der Broye (VD) sowie des Inn (GR). Für derartige Projekte stehen 75 Millionen Franken zur Verfügung.

Von den Finanzmitteln, die der Bund gesamthaft für Gewässerrevitalisierungen bereitstellt, profitieren die Kantone Bern, Aargau und Waadt am meisten: Sie erhalten zwischen 11,1 und 17,7 Millionen Franken an Subventionen für den gesamten Vierjahreszeitraum.

Es ist das erste Mal, dass das Programm Revitalisierung Gegenstand von Programmverhandlungen mit den Kantonen war, denn die neuen gesetzlichen Bestimmungen traten erst Anfang 2011 in Kraft. Bei den Verhandlungen hat sich gezeigt, dass das Interesse der Kantone an Projekten auf diesem Gebiet sehr gross ist.

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