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VSA verbieten Sardinenfischen im Pazifik für ein weiteres Jahr

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In den Vereinigten Staaten wurde die Fischerei von Sardinen für das zweite Jahr verboten.

Die pazifische Populationen von Sardinen ist insgesamt um 90 Prozent zurückgegangen. Deshalb hat das amerikanische "Pacific Fishery Management Council"  beschlossen, das Verbot des Fangs des kleinen fetten Fisches innerhalb von 320 Kilometern an den Küsten von Kalifornien, Oregon und Washington zu verlängern.

Der Zusammenbruch der Population hat die Nahrungskette empfindlich gestört und zum Massensterben von Seelöwen und braunen Pelikanen geführt. Seelöwenwelpen werden häufig abgemagert und verhungert an der kalifornischen Stränden angespült. "Ihre Mütter finden nicht  mehr genug Nahrung und müssen für immer längere Zeiträume suchen", sagte Ben Enticknap von der in Portland basierten Umweltinteressengruppe Oceana.

Als offizieller Grund wird die Ozeanerwärmung durch das Phänomen El Nino genannt und sogar der Klimawandel muss als Erklärung herhalten. Allerdings scheint eher die Ursache die radioaktive Verseuchung des Fisches durch die Atomkatastrophe von Fukushima bis an die amerikanische Westküste zu sein.

Es gibt aber noch mehr Entdeckungen die auf Fukushima als Ursache hinweisen. So zerfallen z.B. Seesterne entlang der Westküste der Vereinigten Staaten aus unerklärlichen Gründen zu einem weissen Schleim. Forscher sagen, die durch Japan verursachte nukleare Verseuchung der Welt könnte für eine Krankheit verantwortlich sein die die Seesterne tötet, und es gibt noch mehr alarmierende Hinweise.

•Eine beträchtliche Anzahl der Eisbären entlang der Küste von Alaska leiden an Fellverlust und offenen Wunden.

•Es gibt eine tödliche Epidemie unter den Seelöwen entlang der kalifornischen Küste.

•Die Bevölkerung entlang der Küsten von Alaska berichtet von einem "historischen Tiefstand" bei den Lachsvorkommen.

•Heringe aus dem Pazifik bluten aus ihren Kiemen, Bäuchen und Augäpfeln.

•Gefährliches Cäsium-137 ist entlang der Westküste in Pilzen und Beeren entdeckt worden.

Nach einem absolut schockierenden Bericht der Nationalen Akademie der Wissenschaften hat sich gezeigt, dass Thunfische radioaktives Material über den gesamten Nordpazifik transportieren. "Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass der Pazifische Blauflossen-Thunfisch, Thunnus orientalis, aus Fukushima stammende Radionuklide über den gesamten Nord-Pazifik verteilt hat", heisst es.

•Bei den Killerwalen vor der Küste von British Columbia gibt es einen erheblichen Anstieg der Todesrate.

•Experten haben festgestellt, dass es im Plankton in den Gewässern des Pazifischen Ozeans zwischen Hawaii und der Westküste der VSA sehr hohe Cäsium-137 Werte gibt.

•Ein Test in Kalifornien fand heraus, dass 15 von 15 Tieren des Roten Thun (Thunnus thynnus) mit Strahlung aus Fukushima kontaminiert sind.

Im Jahr 2012 berichtete die Zeitung Vancouver Sun, dass Cäsium-137 in einem sehr hohen Prozentsatz in den Fischen gefunden wurde, die Japan nach Kanada verkauft.

Betroffen sind:

• 73 Prozent der Makrelen
• 91 Prozent des Heilbutts
• 92 Prozent der Sardinen
• 93 Prozent Thunfisch und Aal
• 94 Prozent Kabeljau und Sardellen
• 100 Prozent der Karpfen, Algen, Haie und Seeteufel

•Es wird prognostiziert, dass die Radioaktivität der Küstengewässer vor der amerikanischen Westküste sich in den nächsten fünf bis sechs Jahren verdoppeln könnte.

•Es wird prognostiziert, dass die bedeutenden Mengen an Cäsium-137 bis zum Jahr 2020 jede Ecke des Pazifischen Ozeans erreichen werden.

•Es wird geschätzt, dass der gesamte Pazifik 5 bis 10 mal höher mit Cäsium belastet ist als in der Zeit der schweren Atombombentests vor einigen Jahrzehnten.

Die immense Menge des radioaktiven Materials, das in den Pazifischen Ozean vor Fukushima freigesetzt wurde, veranlasste den amerikanischen Umweltaktivisten Joe Martino zu folgender Warnung. "Die Zeiten in denen man Fisch aus dem Pazifischen Ozean essen konnte sind für immer vorbei" und der stellvertretende Vorsitzende des russischen Staatsduma-Ausschusses für Naturressourcen, Maxim Shingarkin sagt, dass Fisch der vor der Nordwestküste der Vereinigten Staaten gefangen wird, so radioaktiv ist, dass er eine "Gefahr für die Menschheit" darstellt.

Man kann also sagen, dass jeder Fisch der im Pazifischen Ozean gefangen wird, seit Fukushima eine tödliche Gefahr für Leib und Leben ist!

 

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