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Vorsicht, Zecken! Jetzt Vorsorge bei Hund und Katze treffen

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Die Zecken sind wieder los! VIER PFOTEN, Stiftung für Tierschutz, appelliert daher an alle Hunde- und Katzenhalter, Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen. Die Zecke gilt laut Experten als das gefährlichste Tier in der Schweiz: Kein anderes ist für so viele Infektionen verantwortlich wie dieser kleine Parasit. Ab Temperaturen über 8°C erwacht sie aus der Winterstarre. Sie kann somit, als Überträger von Borreliose, FSME und Babesiose, nicht nur den Menschen, sondern auch Heimtieren gefährlich werden.

„Die Babesiose, auch ‚Hunde-Malaria‘ genannt, bringt erste Symptome, wie Erschöpfung und Appetitlosigkeit mit sich, die sich bis zur Blutarmut mit Fieber und Lethargie steigern können“, sagt Julie Stillhart, VIER PFOTEN Länderchefin Schweiz. Im Verdachtsfall sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden, rät sie. „Ohne Behandlung verläuft die Erkrankung, genau wie die von Zecken übertragbare Gehirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) tödlich!“

Nach jedem Freilauf sollte der Körper von Hund und Katze gründlich untersucht werden. Entdeckte Zecken müssen sofort mit einer Zeckenzange entfernt werden.

Vorbeugemassnahmen sind sogenannte „Spot-on“-Präparate vom Tierarzt. Sie werden den Tieren in den Nacken geträufelt und können so nicht abgeleckt werden. Vorsicht ist bei dem Wirkstoff „Permethrin“ geboten: Während Hunde das Präparat sehr gut vertragen, ist es für Katzen giftig. Parasitenhalsbänder eignen sich ebenfalls nur für Hunde. Katzen können damit beispielsweise beim Klettern im Geäst hängen bleiben.

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