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Chur: Büsis einfangen, behandeln und wieder freilassen

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Zum Wohl von herrenlosen und verwilderten Katzen in Chur ergreift die Stadtpolizei, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit Graubünden (ALT), Massnahmen.

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit Graubünden (ALT) hat die Stadt Chur aufgrund von Feststellungen gebeten, der Problematik von verwilderten Katzen im Bereich des Wiesentalweges/Reitnauerweges, nachzugehen.

Ab in die Tierklinik
Die Zuständigkeit für herrenlose und entlaufene Katzen im Kanton Graubünden obliegt den Gemeinden. Um der tierschutzrelevanten Problematik und der unkontrollierten Vermehrung entgegenzuwirken und um wichtigen Aspekten wie Tiergesundheit Rechnung zu tragen, werden deshalb die Tierschutzsachbearbeiter der Stadtpolizei in diesem Rayon (siehe Plan nebenan), entsprechende Fangkäfige in der Zeit vom Montag, 24. August bis 4. September 2015 aufstellen.

Tiere welche eingefangen werden und nicht «gechipt» sind oder kein Halsband mit Besitzerangaben tragen, werden der Tierklinik zur weiteren Beurteilung und zu allenfalls nötigen Eingriffen oder Behandlungen zugeführt. Eingefangene Tiere, deren Besitzer bekannt sind, werden umgehend wieder freigelassen.

Einsperren oder kennzeichnen
Laut Angaben des Schweizerischen Tierschutzes ist das Einfangen, Kastrieren, Kennzeichnen und Wiederaussetzen von verwilderten Katzen am gleichen Ort eine weltweit erfolgreiche und anerkannte Methode.
Katzenbesitzer, die in diesem Rayon wohnen, werden aufgefordert, in der Zeit der Fangaktion ihre Tiere zuhause einzusperren oder dafür zu sorgen, dass sie mit Microchip oder Halsband samt Angaben zum Besitzer klar gekennzeichnet sind.

 

Bild und Grafik: Walter Schmid

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